Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld? Teil 2

Kommen wir jetzt also zu meinen Erfahrungen:

Vor ungefähr 2 Jahren habe ich mich aufgemacht und mich umgesehen unter den verwirrend zahlreichen Präparaten auf diesem Markt. Das hatte zwei ganz persönliche Gründe: Zum einen die nach verschiedenen Heilungsversuchen – wie beispielsweise auch Bioresonanztherapie – noch immer vorhandene Pollenallergie meines Mannes und zum anderen der sehr hohe Blutdruck meiner Mutter.

Wichtig war mir dabei, dass die Produkte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlicher Zusammensetzung enthalten, dass keine wie auch immer gearteten schädlichen Zusatzstoffe drin sind und dass sie eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Der „Zufall“ brachte mir ein Wiedersehen mit einer Bekannten aus Süddeutschland, die sich mit diesem Thema aufgrund eigener Gesundheitsprobleme ebenfalls intensiv auseinandergesetzt hatte. Durch sie fand ich genau das, was ich suchte. Hergestellt nach GMP-Standard in Deutschland von einem deutschen Familienunternehmen. Das war aber nicht das wirklich Ausschlaggebende, sondern das, was sie mir über ihre Erfahrungen damit berichtete und was ich von dem wissenschaftlichen Leiter des Unternehmens, Dr. Gerhard Schmitt, erfuhr über seine eigenen Ansprüche und Anforderungen an Nahrungsergänzungsmittel.

Jetzt aber Butter bei die Fische: Was haben wir gemacht und was ist dann passiert?

Das Wichtigste war erst mal eine „Grundsanierung“.
Vermutlich wissen Sie, dass in der Darmschleimhaut ein sehr großer Teil der Abwehrzellen unseres Körpers lebt. Grob gesagt, sitzen ungefähr 70 % der körpereigenen Immunzellen im Darm. Wenn also die Darmflora nicht mehr im Gleichgewicht ist, hat das üble Folgen für das gesamte Immunsystem. Schädliche Keime können sich rasant vermehren, die Abwehrzellen dagegen können nicht mehr richtig arbeiten. Im Laufe der Zeit wird der Körper so regelrecht vergiftet. Hautkrankheiten, Allergien oder rheumatische Erkrankungen sind nur ein kleiner Teil der möglichen Folgen.

Die meisten Menschen sind aufgrund jahrzehntelanger Ernährungsfehler chronisch übersäuert. Auch das hat natürlich Folgen, denn wenn die Puffersysteme des Körpers jahrelang auf Hochtouren arbeiten und versuchen müssen, einen Ausgleich zu schaffen, dann erschöpfen sich die körperlichen Reserven. Die Folgen können zum Beispiel Allergien, Arteriosklerose, Diabetes, Gallensteine, Gicht, Fibromyalgie, Koronare Herzkrankheiten, Magen-Darm-Geschwüre, Neurodermitis, Nierensteine, Osteoporose, Rheumatische Arthritis und so weiter sein…

Deshalb war mir gerade bei meinem Mann mit seiner Pollenallergie wichtig, dass der Darm in Ordnung gebracht und die Nährstoffversorgung optimiert wird. Genauso eine große Rolle spielte das für mich aber bei meiner Mutter, die mit Mitte 80 außer dem hohen Blutdruck leicht erhöhte Blutzuckerwerte hatte und Anfänge von Arthritis.

Also Entsäuerung, Aufbau einer gesunden Darmflora, Optimierung der Nähr- und Vitalstoff-Versorgung, Verbesserung der Regenerationsfähigkeit des Körpers, Stärkung des Immunsystems.

Zusätzlich nahm mein Mann noch ein Mittel zur Unterstützung des Immunsystems, das nicht nur die Vitamine A, C und E enthielt, sondern auch noch Selen, das den Körper entgiftet.

Angefangen hat er damit, diese Mittel regelmäßig zu nehmen, im Oktober und hat sie dann für ein halbes Jahr konsequent eingenommen. Das Frühjahr kam und ihm ging es gut. Ab und zu, an Tagen mit sehr starkem Pollenflug, hatte er noch ein leichtes Brennen in den Augen und die Nase lief etwas. Aber damit kam er gut zurecht, denn das Schlimmste, dieses dumme benommene Gefühl im Kopf, das ihm so stark zu schaffen machte, dass er sich nur schlecht konzentrieren konnte, das war weg. Er lief im letzten Frühjahr mit einem permanenten Grinsen im Gesicht rum…

Da meine Mutter aufgrund ihres hohen Blutdrucks – meist so um die 180-190 zu ca. 90-100 – ständig Betablocker einnehmen musste mit all den bekannten Nebenwirkungen, nahm sie außerdem noch Q10 Plus und Omega 3 mit Vitamin E. Da ich Ihnen aber schon erzählte, dass in Deutschland in Nahrungsergänzungsmittel die Wirkstoffe nur gering dosiert sein dürfen, habe ich ihr diese beiden Mittel einige Wochen in doppelter Menge gegeben. Nach rund 4 Wochen zeigte sich langsam die Wirkung, der Blutdruck fiel. Wir konnten den Betablocker allmählich reduzieren.

Vor einen halben Jahr hat ihr Hausarzt – mit dem ich über alles sehr offen sprechen kann – bei ihr zur Kontrolle eine Langzeit-Blutdruckmessung vorgenommen. Das Ergebnis war ein Mittelwert von 144/76. Ist doch nicht schlecht für eine Frau von fast 91, oder? (Ich würde ja gern ein Foto von ihr an Ihrem 90. Geburtstag hier rein stellen, aber ich glaube, dann kriege ich Ärger ;-).)

Ich muss es aber auch deutlich sagen: Spitzenqualität in dem Bereich hat einfach ihren Preis. Nun ja, was jemandem seine Gesundheit wert ist, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden. Diese ganzen Billigstprodukte jedoch, das ist zumindest meine Erfahrung, sind ganz einfach rausgeschmissenes Geld. Oder sollte ich vielleicht sagen – rausgepinkeltes? Wenn Sie ein Mittel wollen, mit dem Ihr Körper etwas anfangen kann, bei dem die Wirkstoffe dort hinkommen, wo sie hin sollen, dann ist das eben bei der Auswahl der Rohstoffe und bei der Herstellung deutlich aufwendiger. Das geht nicht für 5,99 die Dose, auch nicht für 10,99.

Am Anfang haben die beiden die Mittel wie schon gesagt ein halbes Jahr lang konsequent eingenommen, das Omega 3 und Q 10 gab ich meiner Mutter für 6 Wochen in doppelter Menge, dann haben wir das reduziert auf die Menge, die auf der Packung empfohlen wird. Und gut war es.

Hier noch einmal die Zusammenfassung:

Diese „Grundsanierung“ für beide, meinen Mann und meine Mutter sah so aus:
1. Ein Nahrungsergänzungsmittel zum Aufbau einer gesunden Darmflora und zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte
2. Ein weiteres zur Unterstützung der Energiegewinnung aus der Nahrung, zur besseren Konzentration und Leistungsfähigkeit und
3. eines zur zur besseren Regeneration, das außerdem als Basenpuffer wirkt und das Mineraliengleichgewicht fördert. Ähem – Männer loben noch eine andere Wirkung speziell dieses Produkts ;-)…

zusätzlich nahm mein Mann zur Unterstützung seines Immunsystems etwas zum Zellschutz, also ein Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems, das unter Anderem die Vitamine A, C und E, Selen enthält und reich ist an natürlichen Bioflavioniden

und meine Mutter für das Herz, die Gefäße und den Blutdruck Omega 3 mit Vitamin E sowie Q 10.

Resümmee

Wer Genaueres darüber wissen möchte, sollte sich mit mir in Verbindung setzen, da ich hier die Marken aus rechtlichen Gründen nicht nennen kann. Nur noch einmal kurz eines: Diese Spitzenqualität hat natürlich ihren Preis. Ich hab, ehrlich gesagt, auch erst mal kurz geschluckt damals. So reich sind wir nicht, dass ich mir da keine Gedanken machen müsste. Aber dann hab ich mir überlegt – was ist wichtiger? Dass es den beiden endlich wieder gut geht oder dass ich vielleicht auf irgend etwas mal verzichten muss? Aufgrund der guten – um nicht zu sagen hervorragenden – Ergebnisse sind für uns diese Produkte natürlich schlichtweg das Optimale. Zu behaupten, dies sei die einzige Firma, deren Nahrungsergänzungsmittel richtig gut sind, so weit will und kann ich nicht gehen. Inzwischen kenne ich auch noch 1 – 2 andere gute ;-). Mit diesen habe ich aber keine eigenen Erfahrungen und ich denke, der Satz „Never touch a running system“ gilt nicht nur für Computer. Was er/sie nun nimmt, das muss – wie im Leben so üblich – eben jeder für sich selber entscheiden.

Jetzt nehmen meine beiden Lieben eigentlich nur noch regelmäßig Schwarzkümmelöl, bei dem Sie aber sehr darauf achten müssen, wo es herkommt und wie es produziert wurde. Der Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen ist das kein Thema mehr. Manchen hilft es auch, den Löffel vorher nass zu machen. Die weiter oben genannten Nahrungsergänzungsmittel nehmen beide jetzt nur noch jeweils für drei Monate im Jahr.

Ich kenne allerdings auch Menschen, die sagen, dass sie sich damit so super wohl fühlen, dass sie die Mittel gar nicht absetzen wollen. Wer sich meist eher suboptimal ernährt, aus welchen Gründen auch immer, fährt damit vermutlich auch besser…

Natürlich achten wir sehr auf eine gesunde Ernährung, kaufen möglichst gute und frische Bio-Produkte, ich koche abwechslungsreich, zu 98 % vegetarisch, nur beim Fisch werden wir noch bisweilen schwach (obwohl ja auch Fische Wesen mit Augen sind…). Wie ich schon in meinem E-Book „Gesund und fit bis hundert“ (gibt es kostenlos da oben rechts, wenn Sie sich eintragen) sagte, sind wir ausgesprochene Genussmenschen. Denn leider geistert immer noch durch die Köpfe von vielen Menschen, dass gesunde Ernährung etwas mit Einschränkung und Verzicht zu tun hat. Wenn Sie hier öfter mitlesen, werden Sie feststellen, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Es ist einfach eine Befreiung von alten schlechten Gewohnheiten hin zu gesundem Genuss und Wohlgefühl.

Es ist Frühling, mein Mann freut sich darüber und mäht zum ersten Mal in diesem Jahr den Rasen – ohne dumpfes Gefühl im Kopf, ohne tränende Augen und laufende Nase. Und meine Mutter ist gerade dabei, ihre Vorstellung von „ordentlichen“ Beeten und Rabatten im Garten Wirklichkeit werden zu lassen ;-).

Sehr empfehlenswert finde ich, wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Sie Ihre Gesundheit selbst positiv beeinflussen können, das hier:

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10 Antworten auf Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld? Teil 2

  1. Liebe Jutta,

    danke für den guten Bericht und die Links. Ich hatte mich schon drauf gefreut. Jetzt werde ich mir die Links näher durchlesen.

    Schöne Ostern und viele Grüße

    Claudia

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    • Jutta Schumacher sagt:

      Hallo liebe Claudia,

      vielleicht ist ja der eine oder andere Hinweis hilfreich für Dich. Wenn Du Fragen hast, schick mir einfach eine Mail.
      Auch Dir wünsche ich schöne, entspannte Osterfeiertage. Bis demnächst…

      Liebe Grüße
      Jutta

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  3. baeumken Mandy sagt:

    Guten Abend Jutta,
    ich bin wirklich begeistert über deinen Bericht ,und freue mich sehr das es doch einige gibt die die Thematik Nahrungsergänzung mittel nicht so negativ bewerten.Vor Jahren hatte ich schon einmal Nahrungsergänzungsmittel genommen und auch ich war überrascht meine Allergien waren weg und mir ging es besser. Aus irgendwelchen Gründen habe ich es dann damals aus den Augen verloren. Aber Gott Sei Dank :-) habe ich wieder begonnen damit und ich für mich kann es nur wärmstens empfehlen . Für mich ein klares Nein auf die Frage rausgeschmissenes Geld ? Sicher meine ich auch das es jeder für sich probieren muss, so wie Du und ich es getan haben. Denn erst wenn ich eigene Erfahrungen damit gemacht habe kann ich urteilen. Ich wünsche Dir eine schönes Wochenende . Herzliche Grüße Mandy

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  6. Ja, es ist schon angenehm und erleichternd, gelegentlich auch etwas Nüchternes, Sachliches, Praxisbezogenes zum Thema Nahrungergänzung zu lesen.

    Diese “kritische” Berichterstattung zum Thema “Nahrungsergänzung” sieht immer gleich aus.

    1.) Eine Überschrift auf dem Niveau der Boulevardpresse

    2.) Ein Foto, ein Teller, gefüllt mit bunten Pillen, die garantiert keine Nahrungsergänzungsmittel sind

    3.) Ein pseudowissenschaftlicher Artikel mit “Fakten” aus “wissenschaftlichen Untersuchungen”

    Zunächst wäre festzuhalten, daß seriöse Wissenschaftler, die sich mit orthomolekularer Medizin befaßt haben, für ihre Forschungen Nobelpreise erhalten haben. Und es gibt eine große Zahl von Medizinern, die unter Anwendung solcher Forschung Behandlungserfolge nachweisen können.

    Insofern muß man die Fragen stellen: “Was soll das? Wer hat hier ein Interesse?”

    Was sind die Fakten?

    Der Mensch muss sich ernähren. Die Ernährung unterliegt einem Wandel.

    Ein Mensch kann krank werden. Dann geht er zum Arzt, zumindest wenn er das Glück hat, dort zu wohnen, wo es Ärzte gibt. Der Arzt behandelt ihn. Auch diese Behandlung unterliegt einem Wandel. Zudem wird es immer Ärzte geben, deren Behandlungsmethoden sich unterscheiden.

    Im Grunde muss man feststellen, daß die Bereiche Ernährung (also Nahrung einschließlich Nahrungsergänzung) und Medizin (also die sog. Schulmedizin und alternative Behandlungsmethoden) sehr eng miteinander verknüpft sind (Hinweis weiter unten zu Zivilisationskrankheiten).

    Ein Beispiel: Ein Patient kommt zum Arzt und klagt über Unwohlsein. Er ist Nichtraucher. Der Arzt stellt erhöhten Blutdruck fest und bestellt den Patienten für den nächsten Tag zur Blutentnahme. Am darauffolgenden Tag wird das Ergebnis besprochen. Der Arzt verordnet die übliche Chemiekeule. Von dem blutdrucksenkenden Mittel bekommt der Patient zunächst einmal einen trockenen Husten. Auf Vitamin D-Mangel oder Übersäuerung wurde gar nicht geprüft. Wer will bestreiten, daß dies die Praxis ist.

    Was haben denn die Autoren dieser Artikel dagegen, daß der Patient auf die Idee kommt, zu einem Heilpraktiker oder Facharzt für Naturheilkunde zu gehen? Was haben sie dagegen, daß der ihm etwas anderes empfiehlt?

    Richtig ist lediglich, daß man sich gesund bzw. ausgewogen ernähren sollte. Ein wenig Bewegung kann sicherlich auch nicht schaden. Der Rest geht an der Problematik vorbei.

    Und die Problematik liegt in zeitlichen Wandel, in dem sich unsere Lebensgewohnheiten befinden: Die Ernährung wird immer einseitiger. Der Körper muß immer mehr Konservierungsmittel, Farbstoffe und Geschmacksverstärker verdauen. Zudem sind die Lebensmittel durch Weichmacher in der Verpackung belastet. Hinzu kommt der ganze Chemiemüll, der im Rahmen der Tierproduktion verfüttert oder von der Landwirtschaft auf den Acker gebracht wird. Am Ende weiß der arme Verbraucher schon gar nicht mehr, wie er sich denn gesund ernähren soll.

    Trotzdem wird wieder diese These aufgewärmt, daß der, der sich ausgewogen ernährt, keine Nahrungsergänzungsmittel benötigt.

    Diese Aussage ist ebenso klug wie die, daß man keine Polizei bzw. Gerichte benötigte, wenn sich alle an die Gesetze hielten.

    Die Praxis sieht eben – bedauerlicherweise – anders aus.

    Tatsache ist, daß die meisten Menschen an sog. Zivilisationskrankheiten sterben und daß bei – von Fachleuten geschätzten – 70 – 80 % dabei die Frage der Ernährung eine signifikante Rolle spielt. Dies kann man nicht ignorieren.

    Und ganz nebenbei, die Sache mit der ausgewogenen Ernährung ist auch nicht unbedingt einfach, und nicht nur für die, die aufgrund eingeschränkter finanzieller Möglichkeiten auf Billigangebote in Supermärkten zurückgreifen müssen.

    In den U.S.A. sagt man “Wer Geld hat, isst im Restaurant, wer kein Geld hat, isst im Fast Food Restaurant, und wer überhaupt kein Geld hat, kauft im Supermarkt tiefgefrorene Burger, die er zuhause in der Microwelle (!) zubereitet.”

    Dann ist die These, daß man bei gesunder Ernährung keine Nahrungsergänzung benötigt, doch pure Blasphemie.

    Im übrigen wäre beispielsweise für die Aufnahme von 14 Milligramm Eisen der Verzehr von circa 29 Tomaten nötig, für 800 Milligramm des Vitamins A annähernd 8 Kilogramm gegarte rote Beete (ca. 6 kg in rohem Zustand). Und die Empfehlung, täglich mindestens drei Portionen Gemüse oder 400 g zu sich zu nehmen, wird nur von insgesamt 13 Prozent der Bevölkerung erreicht. Im Schnitt schaffen Frau mit 243 g am Tag etwas mehr als Männer (222 g), doch auch das ist noch deutlich zu wenig.

    Ferner sei an den Vitamin D-Mangel bei einem großen Teil der Bevölkerung erinnert, vor dem Wissenschaftler eindeutig warnen – besonders im Winter.

    Und ganz nebenbei: Was ist den wohl “natürlicher”, die Omega 3-Kapsel, die ich schlucke (sogar die Gelatine ist pflanzlichen Ursprungs), oder der gebleichte Zucker, den man für seinen Kaffee nimmt?

    Ich will damit deutlich machen, daß früher, als man noch nicht über Nahrungsergänzung sprach, die Homöopathie verteufelt wurde, und heute hat den Platz die Nahrungsergänzung eingenommen.

    Allerdings haben die Homöopathie und Nahrungsergänzung längst einen festen Platz in der Gesellschaft eingenommen. Nahrungsergänzung ist Teil der Evolution. Die Kritik daran zumeist auf dem Nieveau einer schlechten Verschwörungstheorie.

    Insofern besten Dank für Ihren Blog. JM

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  7. inge sagt:

    Hallo Jutta!
    Habe mit großem Interesse deinen Blog über Nahrungsergänzungsmittel gelesen. Nachdem ich einen Vortrag von Dr. Wallach gehört habe, suche ich nach einer Firma, die qualitativ gute Produkte herstellt und nicht horrende Portogebühren (shipingcosts) verlangt. Könntest Du mir bitte eine Firma empfehlen, mit der Du gute Erfahrungen gemacht hast, ich möchte besonders meinem Knochen und Knorpel etwas Gutes tun.
    Vielen Dank und liebe Grüße aus Österreich
    inge

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  8. Monika sagt:

    Hallo Jutta,
    können Sie mir bitte die Marken bzw. den Link des deutschen Familienunternehmens, oder den Namen und Telefonnummer von den Nahrungsmittelergänzungen mitteilen. Vielen Dank im Voraus.
    Herzliche Grüße Monika

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    • Liebe Monika,
      entschuldigen Sie bitte, dass ich jetzt erst antworte – normalerweise bekomme ich eine Info, wenn jemand hier kommentiert, aber das muss irgendwie im Datendschungel verschwunden sein. Ich schicke Ihnen eine Mail mit näheren Infos.
      Liebe Grüße
      Jutta

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